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Die easyvote Wahlhilfe informiert einfach, verständlich und politisch neutral über die Landtags-, Vorsteher- und Gemeinderatswahlen.

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24.01.2017

Brian Haas: «Die ‹Nichtwahl› darf keinesfalls salonfähig werden»

«Politik einfach erklärt: Eine neutrale Wahlbroschüre», so heisst es auf der Titelseite der neuen Publikation. Wer hat sie ins Leben gerufen?

Brian Haas: Hinter der Broschüre stecken mehrere junge Menschen, die sich für mehr politische Bildung und Partizipation einsetzen. Florian Ramos und ich haben vor einigen Jahren den Jugendrat Liechtenstein gegründet, um Projekte wie diese mit weiteren engagierten, jungen Menschen umsetzen zu können. Mittlerweile zählt unser Verein über 45 Mitglieder und konnte bereits eine Vielzahl an Projekten erfolgreich durchführen.

Ist der Jugendrat politisch neutral?

Seit seiner Gründung ist der Jugend-rat überparteilich aufgebaut. Unsere Mitglieder sind teilweise auch Mitglieder in Jungparteien oder Parteien. Ehrlich gesagt kenne ich aber die Mitgliedschaften vieler unserer Mitglieder nicht. Jeder ist bei uns willkommen, unabhängig von einer Mitgliedschaft in einer Partei und alle arbeiten mit einem gemeinsamen Ziel: Den Verein mit seinen Projekten erfolgreich voranzubringen.

Dazu zählt auch die easyvote-Broschüre, die bereits zum dritten Mal erscheint. Was hat sich seit den Anfängen geändert?

Die Broschüren wurden kontinuierlich verbessert – vereinfacht und vervollständigt. Seit nunmehr zwei Jahren haben wir auch eine Webseite für easyvote Liechtenstein. Dort können Bestellungen getätigt werden. Man kann sich aber auch einfach über das Lexikon zu verschiedenen politischen Begriffe informieren. Zudem werden seit den Gemeinderatswahlen 2015 immer zwei Broschüren produziert, eine für das Oberland und eine für das Unterland. 

Das macht Sinn, da man die Kandidaten eines anderen Wahlkreises eh nicht wählen darf ...

Ja. Es kann bei Neuwählern für Verwirrung sorgen, wenn in der Broschüre im Unterland verschickten Broschüre plötzlich Oberländer Kandidaten zu finden sind. Mit zwei Broschüren können wir auch viel konkreter auf die entsprechende Landschaft eingehen. Es gibt aber durchaus Leserinnen und Leser, welche sich noch die Publikation des jeweils anderen Wahlkreises bestellen, um auch die anderen Kandidaten zu sehen.

Die Broschüre ist absolut lesenswert, jedoch habe ich einen kleinen Schönheitsfehler entdeckt: Regierungschef Adrian Hasler und Regierungschefkandidat Ecki Hermann haben laut easyvote-Broschüren die im Wortlaut «tupf»-gleichen Ansichten über ihre allfällige Amtszeit. Sicherlich ein Versehen, oder?

Das hat wohl so einige überrascht. Ja, da ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Die richtige Antwort findet sich übrigens auf unserer Facebook-Seite.

Der Publikation lag auch eine Umfrage bei. Kam sie bei den Lesern nichtsdestotrotz gut an?

Wir haben schon über 170 Rückmeldungen zu unserer Broschüre erhalten. Noch ist es zu früh, um ein definitives Fazit zu ziehen – wir sehen jedoch bereits jetzt, dass der Parteienbereich viel besser ankommt als in den Jahren zuvor. Auch die grafische Überarbeitung der Broschüre ist sehr gut angekommen. Sehr freuten uns zudem die teils ausführlichen Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge oder auch Glückwünsche. Sie helfen uns auch in Zukunft, die Broschüre und die neuen Angebote von easyvote zielgerecht zu gestalten.

Diese sind?

Die bereits konkreteste Idee ist bereits in den Startlöchern: Wir möchten kurze Videoclips veröffentlichen, welche den Wählerinnen und Wählern diverse Themen kurz erklärt. So können auf häufige Wahlfehler hingewiesen und hoffentlich einige ungültige Stimmen verhindert werden. Aber auch der Wahlablauf könnte über Video nochmals in einer anderen Form erklärt werden.

Warum bekamen nur die Unter-30-Jährigen eine Broschüre zugesandt? Ältere Mitbürger hätten sich sicherlich auch über die einfachen Erklärungen gefreut …

Bei den ersten beiden Broschüren lag unser Fokus noch bei den 17- bis 25-Jährigen. Aufgrund einiger Studien in der Schweiz wurde nachgewiesen, dass die Wahlbeteiligung bei Unter-30-Jährigen bei weniger als 50 Prozent liegt. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Zielgruppe zu erweitern und senden nun allen 17- bis 30-Jährigen die Broschüre direkt zu. Interessierte können die Broschüre aber jederzeit nachbestellen.

Was ist das Ziel von easyvote?

Wir möchten der Bevölkerung Liechtensteins eine neutrale Wahlbroschüre anbieten, bei welcher sich jede Partei und jeder Kandidat gleichermassen präsentieren kann. Was uns sehr freut ist, dass auch dieses Mal ausnahmslos alle Kandidaten Auskunft über deren Ziele gegeben haben. 

Das Hauptziel von easyvote ist jedoch, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Wahl vorbereitet und zum Wählen bewegt werden. Auch deshalb erhalten die jungen Erwachsenen allgemeine Informationen zur Wahl und werden beispielsweise über Social-Media-Kampagnen und natürlich über unsere Webseite an die Wahl erinnert.

Die Stimmbeteiligung bei Wahlen in Liechtenstein nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich ab, wie auch in der Broschüre nachzulesen ist. Sind die Jungen der Grund?

Wie bereits vorher erwähnt, gibt es nur für die Schweiz konkreten Zahlen und eben nicht für Liechtenstein. Im Vergleich zu anderen Ländern besitzen wir mit einer Stimmbeteiligung von zuletzt knapp 80 Prozent eine sehr hohe Wahlbeteiligung. Der Rückgang über die letzten 20 Jahre von etwa 10 Prozent zeigt für mich klar, dass Handlungsbedarf besteht: Die «Nichtwahl» darf keinesfalls salonfähig werden. Wir hoffen, dass Jungwähler mit unserer Broschüre den Schritt zur Stimmabgabe mit Freude gehen und nachhaltig dabeibleiben. 

Gibt es Zahlen, die das Klischee widerlegen, dass «Jüngere kaum an Politik interessiert seien»?

Im Jahr 2014 haben wir eine Schulumfrage in allen liechtensteinischen Weiterführenden Schulen durchgeführt. Von den befragten 591 Schülerinnen und Schülern zeigten sich zwei Drittel «ein bisschen» bis «sehr interessiert» an Politik. Der Umstand, dass die Personen nicht wählen können und einige aus anderen Ländern kommen, unterstützt unsere Annahme, dass die jungen Erwachsenen durchaus an Politik interessiert sind. 

Gibt es noch weitere Projekte des Jugendrats, welche die Freude an der Politik und am Wählen stärken?

Hier setzt auch unser neuer Workshop «Politik zum Anfassen» an. Dieser soll Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I Politik näherbringen – hautnah, verständlich und von jungen Erwachsenen erklärt. Durch eine einfache Wortwahl, nachvollziehbarem Inhalt sowie durchdachten didaktischen Mitteln sollen Jugendliche erfahren, was Politik genau bedeutet und wie sie ihre eigene Meinung bilden – aber auch hinterfragen können. Gemeinsam mit uns üben sie in einer Debatte ihre Argumente zu vertreten und andere davon möglichst zu überzeugen.

Wie informieren sich Jüngere über die Landespolitik? Lesen sie überhaupt noch Zeitungen?

Unserer Schulumfrage nach, informieren sich junge Menschen immer noch hauptsächlich aus den Zeitungen sowie über die Familie und Freunde. Wie auch ich, lesen viele junge Menschen im aktuellen Zeitalter Zeitungen aber meist online.

Die Sozialen Medien dürfen natürlich auch nicht vernachlässigt werden. Werden diese von der Parteilandschaft Liechtensteins auch genügend genutzt oder besteht hier noch Nachholbedarf?

Wir haben schon gemerkt, dass einige Parteien auf verschiedenen Social-Media-Plattformen auftreten – beispielsweise macht die Freie Liste auf Instagram Werbung für ihre Kandidaten. Die anderen Parteien sind vor allem auf Facebook aktiv. Da geht natürlich noch deutlich mehr, wenn wir uns mit Parteien in Deutschland vergleichen. Für unsere Verhältnisse sind wir aber auf einem guten Weg.

Lediglich zwei Landtagskandidaten sind unter 30 Jahre alt. Warum die Zurückhaltung bei Jüngeren, den Schritt in die Politik zu wagen?

Meiner Meinung nach steht in der Zeit – zwischen der Volljährigkeit und dem 30. Lebensjahr – für viele junge Menschen anderes im Fokus. Während einige sich auf ihr Studium konzentrieren, sind die anderen im Berufsalltag angekommen. Dennoch freut es uns sehr, dass sich auch zwei junge Kandidaten gefunden haben, welche den Einzug in den Landtag schaffen möchten.

Dann sind wir auf deren Wahlresultat gespannt. Was nimmt der Jugendrat nach dem 5. Februar als Nächstes in Angriff?

Im April dieses Jahres werden wir ca. 150 junge Menschen aus der Schweiz zur Generalversammlung des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente nach Liechtenstein einladen. Während zweier Tage wird aber nicht nur über die Geschäfte des Dachverbands gesprochen. Mit Ausflügen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm lernen sie Liechtenstein kennen. Das wird zwar viel Arbeit sein, aber sicherlich ein unvergesslicher Anlass.

Die neuen Broschüren können unter www.easyvote.li nachbestellt werden.

16.01.2017

Liechtensteins Jungwähler erhalten easyvote-Wahlbroschüre

Die diesjährige Broschüre erscheint in neuem Design. Dieses wurde noch ansprechender und übersichtlicher gestaltet, schreibt der Jugendrat. Dazu kommen weitere Verbesserungen, wie im Bereich der Parteien und der verbesserten Einbindung der Webseite. Ein Leser verriet bereits: "Mir gefällt der neue Bereich für die Parteien. Nun sieht man auf einen Blick, welches die wichtigsten Themen für sie sind."

Bereits zu den letzten Landtags- und Gemeinderatswahlen erhielten rund 3000 junge Staatsbürger zwischen 17 und 25 Jahren kostenlos die neutrale Wahlbroschüre easyvote. Mit der Unterstützung der Liechtensteinischen Regierung sowie allen Gemeinden konnte der Jugendrat diese Woche allen 17 bis 30-jährigen Liechtensteinern die Wahlhilfe easyvote wiederum zustellen. "Somit erhalten neu rund 4500 junge Erwachsene die neutrale Broschüre kostenlos zugestellt, was uns sehr freut", fasst Projektleiter Maximilian Meyer zusammen. Die bereits bestellten Broschüren konnten bereits versandt werden und sollten in den nächsten Tagen bei den Lesern eintreffen.

28.12.2016

Landtagswahlen 2017: Neutrale easyvote Wahlbroschüre erscheint erneut

Jungwähler erhalten erneut Unterstützung

Am 5. Februar 2017 werden unsere Volksvertreter in den Landtag gewählt. Die Wahl an sich beginnt aber schon viel früher, nämlich mit dem Erhalt der Wahlunterlagen. Bereits zu den letzten Landtags- und Gemeinderatswahlen erhielten rund 3'000 junge Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zwischen 17 und 25 Jahren kostenlos die neutrale Wahlbroschüre easyvote.

Auflage deutlich erhöht

Mit der Unterstützung der Liechtensteinischen Regierung und allen Gemeinden wird der Jugendrat im Januar neu allen 17 bis 30-jährigen Liechtensteinerinnen und Liechtensteinern die Wahlhilfe easyvote zustellen. Neu erhalten rund 4500 junge Erwachsene die neutrale Wahlbroschüre. "Statistiken in der Schweiz zeigen klar, dass unter 30-jährige oft nicht zur Wahl gehen. Natürlich kann die Statistik nicht 1:1 auf Liechtenstein übertragen werden, gemäss einigen Vorstehern ist dies jedoch auch hierzulande deutlich ersichtlich.", so Projektleiter Brian Haas.

easyvote ist ein Projekt des Vereins Jugendrat in Liechtenstein, welcher seit den Landtagswahlen 2013 besteht und seit jeher jungen Menschen auf verständliche Weise die Politik näherbringt. Das Projekt soll die noch jungen Wählerinnen und Wähler auf die Wahlen vorbereiten und sie zur Stimmabgabe motivieren.

Inhalte überarbeitet

So werden in der Broschüre diverse Aspekte der Wahl erklärt. Unter anderem werden den Leserinnen und Lesern die Sperrklausel und die verschiedenen Gewalten einfach und neutral erklärt. Falls ein Begriff unklar sein sollte, kann unter "lexikon.easyvote.li" ganz einfach die Bedeutung nachgeschlagen werden. Begriffe wie Legislatur werden online verständlich erklärt.

Des Weiteren wird insbesondere die Wahl erläutert: Bspw. wie die Wahl abläuft und funktioniert, wie man Listen verändert und was mit den Stimmen passiert bei Personen deren Namen gestrichen wurden. Der Einfachheit halber wird es zwei verschiedene Broschüren geben; eine für das Unterland und eine für das Oberland.

Ziel ist es, dass die jungen Erwachsenen über ihre Zukunft mitentscheiden, sich dazu neutral und einfach informieren und sichergehen, dass ihre Stimme nicht ungültig eingeworfen wird.

Parteien stellen ihre 3 wichtigsten Ziele vor

Um die Verstärkung des Fokus auf politische Inhalte zu verbessern, stellen alle Parteien neu ihre drei wichtigsten Ziele vor. "Junge Erwachsene erhalten die Möglichkeit sich mit den Parteizielen für die nächste Legislatur auseinanderzusetzen.", so Projektleiterin Alessia Blöchlinger. Pro Ziel stehen den Parteien 350 Zeichen zur Verfügung. 

Alle Kandidaten stellen sich vor

Neben der Vorstellung der Parteien spielen die Kandidaten eine zentrale Rolle in der Wahlbroschüre. Ausnahmslos alle Kandidatinnen und Kandidaten beantworteten die Fragen "Warum sollte man Ihnen die Stimme geben?" und "Was ist Ihr wichtigstes Ziel für eine mögliche Amtsperiode?".

"Die Broschüre zeigt die Kandidaten mit ihren politischen Zielen. Uns ist es sehr wichtig, dass alle Parteien und Kandidaten gleichermassen vertreten sind. So haben unsere Lesenden eine echte Wahl.", so Projektleiter Brian Haas. 

easyvote Webseite als zentraler Anlaufpunkt

Durch viele Rückmeldungen bei der letzten Broschüre konnten diverse Verbesserungen vorgenommen werden. In Zukunft soll die Webseite easyvote.li noch mehr als zentrale Anlaufstelle für Informationen zur Wahl genutzt werden.

"In den nächsten Jahren werden wir weiter am Projekt arbeiten und verschiedenste neue mediale Angebote hinzufügen.", verrät Projektleiter Maximilian Meyer.

Die easyvote Broschüre ist auf der Webseite www.easyvote.li auch für die gesamte Bevölkerung zum Preis von CHF 4 erhältlich.

Am Wahltag live mit dabei

Am Wahltag wird zusätzlich ein Liveticker zu den Wahlen auf den Social-Media-Kanälen, Facebook und Twitter sowie auf der Webseite angeboten. Unter «wahlen.easyvote.li» werden die aktuellsten Entwicklungen bei der Wahl gezeigt.

26.02.2015

Medienbericht: Gemeindewahlen - Damit die Stimme zählt

Am 15. März wird in den Gemeinden Liechtensteins gewählt. 

Doch eigentlich beginnt die Wahl schon dieser Tage mit dem Eintreffen der Wahlunterlagen in den Haushalten. Ab diesem Zeitpunkt kann bereits die Stimme per Briefwahl abgegeben werden, die sich grosser Beliebtheit erfreut. Bei den Gemeinderatswahlen 2011 wählten bereits rund 90 Prozent per Brief ihre Kandidaten. Immer wieder wird dabei allerdings ein nicht unbeachtlicher Teil der Stimmen aufgrund von Fehlern bei der Stimmabgabe für ungültig erklärt. Vor allem auch jungen Wählern fehle es oft an Erfahrung beim Ausfühlen der Unterlagen, betont Brian Haas, Präsident des Jugendrates und Redaktionsleiter der Easyvote-Wahlbroschüre. 

Damit die jungen und auch älteren Wähler 2015 ihre Stimme nicht ungezählt verklingen lassen, gibt es einige Punkte, die es bei der Wahl zu beachten gilt. Grundlegend enthalten die Wahlunterlagen je einen Stimmzettel pro in der Gemeinde antretender Partei mit ihren Gemeinderatskandidaten und einen Stimmzettel pro Vorsteherkandidaten. Um eine Partei zu wählen, muss deren Stimmzettel schlussendlich bei der Wahlkommission einlangen. Ein unveränderter Stimmzettel zählt für die Partei auf dem Stimmzettel und deren abgedruckte Gemeinderäte. Zusätzlich können Namen auch gestrichen oder ergänzt werden. Gestrichene Namen gelten wie leere vorgedruckte Zeilen als Stimme für die aufgedruckte Partei. Wird ein Name auf dem Stimmzettel gestrichen und durch den leserlich geschriebenen Vor- und Nachnamen eines Kandidaten einer anderen Partei ersetzt, wird die Stimme für diesen Kandidaten und seine Partei gezählt. Dasselbe gilt für in leere Listenplätze eingetragene Namen. 

Überprüfen und Unterschreiben 

Nach Überprüfung der Angaben muss der ausgefüllte Stimmzettel ins Gemeinderats-Stimmkuvert gesteckt werden. Wichtig ist hier, dass nur ein Partei-Stimmzettel den Weg ins Kuvert findet. Für die Wahl des Vorstehers muss zusätzlich noch der Stimmzettel des gewünschten Kandidaten im zugehörigen Kuvert beigelegt werden. Für eine gültige Briefwahl muss unbedingt noch die unterschriebene Stimmkarte ins amtliche Zustellkuvert gesteckt werden. Genau diese Unterschrift werde von vielen Wählern immer wieder vergessen, erklärt Siegfried Elkuch, Gemeindesekretär von Gamprin. 

Auch der Ruggeller Vorsteher Ernst Büchel wies die Bürger auf der jährlichen Gemeindeinformationsveranstaltung auf die Wichtigkeit der Unterschrift hin. Immer wieder müsste die Wahlkommission einige Stimmabgaben ohne Unterschrift für ungültig erklären. Sind die Wahlunterlagen vollständig ausgefüllt, müssen sie nur noch die zuständige Gemeinde erreichen. Dies kann auf dem Postweg oder persönlich geschehen. Werden sie per Post an die Gemeinden geschickt, müssen die Wahlunterlagen mit der unterschriebenen Stimmkarte bis spätestens 13. März um 17 Uhr bei der Gemeinde eintreffen. 

Wer will, kann die Unterlagen auch am 15. März von 10.30 bis 12 Uhr direkt in den Wahllokalen abgeben. Selbstverständlich ist auch noch die klassische Urnenwahl, also die Stimmabgabe in der Wahlkabine des Wahllokales möglich.

Quelle: Volksblatt

16.02.2015

Medienbericht: easyvote auf RadioL!

16.02.2015

Medienbericht: easyvote ist wieder da!

Um den Medienbericht anzuschauen klicken Sie auf den Link.

13.02.2015

Medienbericht: Jugendliche auf den Geschmack bringen

Politik ist für viele Jugendliche mittlerweile zu einem Fremdwort geworden. Deshalb versucht der Jugendrat Liechtenstein, mit Projekten das Interesse der jungen Leute zu wecken. Eine Möglichkeit bietet dabei eine Wahlbroschüre, welche zu den Gemeindewahlen erscheinen soll.

Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich Jugendliche für Politik interessieren. Da sie jedoch die Zukunft eines jeden Landes sind, erachten es viele Politiker für wichtig, junge Erwachsene mit Projekten oder Kampagnen für die Politik zu motivieren.

In Liechtenstein übernahm der Jugendrat diese Aufgabe und er konnte in der Vergangenheit bereits einige erfolgreiche Projekte lancieren. Zu diesen gehört unter anderem eine Wahlbroschüre, mithilfe derer den Jugendlichen leicht verständlich das politische System Liechtensteins verdeutlicht wird. Zum ersten Mal ist «easyvote» zu den Landtagswahlen 2013 erschienen und aufgrund des Erfolges wird sie auch zu den diesjährigen Gemeindewahlen in den Briefkästen der Jugendlichen zu finden sein.

Quelle: Vaterland

31.01.2015

Medienbericht: Easyvote-Broschüre - Wählen ist keine Kunst

RUGGELL - Die wenigsten Nichtwähler wählen nicht, weil sie nicht wissen wie, sondern weil es ihnen an Informationen fehlt. Aus diesem Grund veröffentlicht der Liechtensteinische Jugendrat auch für die Gemeinderatswahlen 2015 die neutrale Wahlbroschüre «easyvote». Darin sollen den jungen Wählern «kurz und knackig» die wichtigsten Informationen zu den anstehenden Wahlen vermittelt werden.

Die Broschüre hat sich seit den Landtagswahlen 2013 sichtbar verändert. Nicht zuletzt die grössere Zahl der Kandidaten bei den Gemeinderatswahlen hat einige Veränderungen mit sich gebracht. Deshalb habe man sich entschlossen, anstelle einer Broschüre für das gesamte Land jeweils eine für Oberland und Unterland zu erarbeiten, erklärt Brian Haas vom Jugendrat. 

Doch auch der Theorieteil wurde für die Gemeinderatswahl stark angepasst. Es sei darum gegangen, zu erklären, welchen Platz die Gemeinden eigentlich im liechtensteinischen Staatswesen einnehmen, argumentiert Haas. Eine weitere Neuerung ist den Rückmeldungen zur Broschüre von 2013 geschuldet. Um dem Wunsch nach mehr politischen Inhalten nachzukommen, wurden «Statements» der 16 Vorsteherkandidaten eingeholt. Auch die Gemeinderatskandidaten seien befragt worden, erklärt Haas. Da deren gesammelte Antworten jedoch den Umfang einer «knackigen» Publikation sprengen würde, hat sich das Projektteam des Jugendrates für eine andere Lösung entschieden und wird diese Informationen im In­ternet veröffentlichen. Zu diesem Zweck wurde mit easyvote.li eine neue Homepage ins Leben gerufen. Dort finden sich Informationen rund um Projekt und Wahlen. «Wir haben gemeinsam mit Partnern ein wachsendes Lexikon aufgebaut, welches Begriffe aus der Politik, die vielen unbekannt sind, erklärt», beschreibt Haas die Inhalte.

Die Broschüre im Briefkasten

Rund 3000 Broschüren sollen in zwei bis drei Wochen in den liechtensteinischen Haushalten ankommen. «Wir konnten auch dieses Jahr die Gemeinden und die Regierung wieder mit ins Boot holen», so Haas. Somit bekommen alle liechtensteinischen Staatsbürger zwischen 17 und 25 Jahren die Broschüre bis voraussichtlich 18. Februar nach Hause geliefert. Alle anderen können die Publikation über die Easyvote-Webseite bestellen. Die Bedeutung des Projekts ist für den Jugendrat klar: Die Broschüre ist eine Vorbereitung. «Es ist wichtig, dass die Jugendlichen schon vor ihrer ersten Wahl genügend Informationen haben, deshalb schicken wir die Broschüre ja bereits an die 17-Jährigen», schliesst Haas.

Quelle: Volksblatt