Landtagswahlen 2017: Neutrale easyvote Wahlbroschüre erscheint erneut

28.12.2016  –  Die bewährte easyvote Wahlbroschüre erscheint, zu den kommenden Landtagswahlen, bereits zum dritten Mal.

Jungwähler erhalten erneut Unterstützung

Am 5. Februar 2017 werden unsere Volksvertreter in den Landtag gewählt. Die Wahl an sich beginnt aber schon viel früher, nämlich mit dem Erhalt der Wahlunterlagen. Bereits zu den letzten Landtags- und Gemeinderatswahlen erhielten rund 3'000 junge Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zwischen 17 und 25 Jahren kostenlos die neutrale Wahlbroschüre easyvote.

Auflage deutlich erhöht

Mit der Unterstützung der Liechtensteinischen Regierung und allen Gemeinden wird der Jugendrat im Januar neu allen 17 bis 30-jährigen Liechtensteinerinnen und Liechtensteinern die Wahlhilfe easyvote zustellen. Neu erhalten rund 4500 junge Erwachsene die neutrale Wahlbroschüre. "Statistiken in der Schweiz zeigen klar, dass unter 30-jährige oft nicht zur Wahl gehen. Natürlich kann die Statistik nicht 1:1 auf Liechtenstein übertragen werden, gemäss einigen Vorstehern ist dies jedoch auch hierzulande deutlich ersichtlich.", so Projektleiter Brian Haas.

easyvote ist ein Projekt des Vereins Jugendrat in Liechtenstein, welcher seit den Landtagswahlen 2013 besteht und seit jeher jungen Menschen auf verständliche Weise die Politik näherbringt. Das Projekt soll die noch jungen Wählerinnen und Wähler auf die Wahlen vorbereiten und sie zur Stimmabgabe motivieren.

Inhalte überarbeitet

So werden in der Broschüre diverse Aspekte der Wahl erklärt. Unter anderem werden den Leserinnen und Lesern die Sperrklausel und die verschiedenen Gewalten einfach und neutral erklärt. Falls ein Begriff unklar sein sollte, kann unter "lexikon.easyvote.li" ganz einfach die Bedeutung nachgeschlagen werden. Begriffe wie Legislatur werden online verständlich erklärt.

Des Weiteren wird insbesondere die Wahl erläutert: Bspw. wie die Wahl abläuft und funktioniert, wie man Listen verändert und was mit den Stimmen passiert bei Personen deren Namen gestrichen wurden. Der Einfachheit halber wird es zwei verschiedene Broschüren geben; eine für das Unterland und eine für das Oberland.

Ziel ist es, dass die jungen Erwachsenen über ihre Zukunft mitentscheiden, sich dazu neutral und einfach informieren und sichergehen, dass ihre Stimme nicht ungültig eingeworfen wird.

Parteien stellen ihre 3 wichtigsten Ziele vor

Um die Verstärkung des Fokus auf politische Inhalte zu verbessern, stellen alle Parteien neu ihre drei wichtigsten Ziele vor. "Junge Erwachsene erhalten die Möglichkeit sich mit den Parteizielen für die nächste Legislatur auseinanderzusetzen.", so Projektleiterin Alessia Blöchlinger. Pro Ziel stehen den Parteien 350 Zeichen zur Verfügung. 

Alle Kandidaten stellen sich vor

Neben der Vorstellung der Parteien spielen die Kandidaten eine zentrale Rolle in der Wahlbroschüre. Ausnahmslos alle Kandidatinnen und Kandidaten beantworteten die Fragen "Warum sollte man Ihnen die Stimme geben?" und "Was ist Ihr wichtigstes Ziel für eine mögliche Amtsperiode?".

"Die Broschüre zeigt die Kandidaten mit ihren politischen Zielen. Uns ist es sehr wichtig, dass alle Parteien und Kandidaten gleichermassen vertreten sind. So haben unsere Lesenden eine echte Wahl.", so Projektleiter Brian Haas. 

easyvote Webseite als zentraler Anlaufpunkt

Durch viele Rückmeldungen bei der letzten Broschüre konnten diverse Verbesserungen vorgenommen werden. In Zukunft soll die Webseite easyvote.li noch mehr als zentrale Anlaufstelle für Informationen zur Wahl genutzt werden.

"In den nächsten Jahren werden wir weiter am Projekt arbeiten und verschiedenste neue mediale Angebote hinzufügen.", verrät Projektleiter Maximilian Meyer.

Die easyvote Broschüre ist auf der Webseite www.easyvote.li auch für die gesamte Bevölkerung zum Preis von CHF 4 erhältlich.

Am Wahltag live mit dabei

Am Wahltag wird zusätzlich ein Liveticker zu den Wahlen auf den Social-Media-Kanälen, Facebook und Twitter sowie auf der Webseite angeboten. Unter «wahlen.easyvote.li» werden die aktuellsten Entwicklungen bei der Wahl gezeigt.

Medienbericht: Gemeindewahlen - Damit die Stimme zählt

26.02.2015  –  Beitrag im Liechtensteiner Volksblatt in Zusammenarbeit mit easyvote Liechtenstein

Am 15. März wird in den Gemeinden Liechtensteins gewählt. 

Doch eigentlich beginnt die Wahl schon dieser Tage mit dem Eintreffen der Wahlunterlagen in den Haushalten. Ab diesem Zeitpunkt kann bereits die Stimme per Briefwahl abgegeben werden, die sich grosser Beliebtheit erfreut. Bei den Gemeinderatswahlen 2011 wählten bereits rund 90 Prozent per Brief ihre Kandidaten. Immer wieder wird dabei allerdings ein nicht unbeachtlicher Teil der Stimmen aufgrund von Fehlern bei der Stimmabgabe für ungültig erklärt. Vor allem auch jungen Wählern fehle es oft an Erfahrung beim Ausfühlen der Unterlagen, betont Brian Haas, Präsident des Jugendrates und Redaktionsleiter der Easyvote-Wahlbroschüre. 

Damit die jungen und auch älteren Wähler 2015 ihre Stimme nicht ungezählt verklingen lassen, gibt es einige Punkte, die es bei der Wahl zu beachten gilt. Grundlegend enthalten die Wahlunterlagen je einen Stimmzettel pro in der Gemeinde antretender Partei mit ihren Gemeinderatskandidaten und einen Stimmzettel pro Vorsteherkandidaten. Um eine Partei zu wählen, muss deren Stimmzettel schlussendlich bei der Wahlkommission einlangen. Ein unveränderter Stimmzettel zählt für die Partei auf dem Stimmzettel und deren abgedruckte Gemeinderäte. Zusätzlich können Namen auch gestrichen oder ergänzt werden. Gestrichene Namen gelten wie leere vorgedruckte Zeilen als Stimme für die aufgedruckte Partei. Wird ein Name auf dem Stimmzettel gestrichen und durch den leserlich geschriebenen Vor- und Nachnamen eines Kandidaten einer anderen Partei ersetzt, wird die Stimme für diesen Kandidaten und seine Partei gezählt. Dasselbe gilt für in leere Listenplätze eingetragene Namen. 

Überprüfen und Unterschreiben 

Nach Überprüfung der Angaben muss der ausgefüllte Stimmzettel ins Gemeinderats-Stimmkuvert gesteckt werden. Wichtig ist hier, dass nur ein Partei-Stimmzettel den Weg ins Kuvert findet. Für die Wahl des Vorstehers muss zusätzlich noch der Stimmzettel des gewünschten Kandidaten im zugehörigen Kuvert beigelegt werden. Für eine gültige Briefwahl muss unbedingt noch die unterschriebene Stimmkarte ins amtliche Zustellkuvert gesteckt werden. Genau diese Unterschrift werde von vielen Wählern immer wieder vergessen, erklärt Siegfried Elkuch, Gemeindesekretär von Gamprin. 

Auch der Ruggeller Vorsteher Ernst Büchel wies die Bürger auf der jährlichen Gemeindeinformationsveranstaltung auf die Wichtigkeit der Unterschrift hin. Immer wieder müsste die Wahlkommission einige Stimmabgaben ohne Unterschrift für ungültig erklären. Sind die Wahlunterlagen vollständig ausgefüllt, müssen sie nur noch die zuständige Gemeinde erreichen. Dies kann auf dem Postweg oder persönlich geschehen. Werden sie per Post an die Gemeinden geschickt, müssen die Wahlunterlagen mit der unterschriebenen Stimmkarte bis spätestens 13. März um 17 Uhr bei der Gemeinde eintreffen. 

Wer will, kann die Unterlagen auch am 15. März von 10.30 bis 12 Uhr direkt in den Wahllokalen abgeben. Selbstverständlich ist auch noch die klassische Urnenwahl, also die Stimmabgabe in der Wahlkabine des Wahllokales möglich.

Quelle: Volksblatt

Medienbericht: easyvote auf RadioL!

16.02.2015  –  Unser Projektleiter Brian Haas wurde vom Radio L zum Projekt "easyvote" interviewt.

Medienbericht: easyvote ist wieder da!

16.02.2015  –  Medienbericht von 1FLTV über easyvote mit den Projektleitern Brian Haas und Alessia Blöchlinger

Um den Medienbericht anzuschauen klicken Sie auf den Link.

Medienbericht: Jugendliche auf den Geschmack bringen

13.02.2015  –  Medienbericht über easyvote im Liechtensteiner Vaterland

Politik ist für viele Jugendliche mittlerweile zu einem Fremdwort geworden. Deshalb versucht der Jugendrat Liechtenstein, mit Projekten das Interesse der jungen Leute zu wecken. Eine Möglichkeit bietet dabei eine Wahlbroschüre, welche zu den Gemeindewahlen erscheinen soll.

Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich Jugendliche für Politik interessieren. Da sie jedoch die Zukunft eines jeden Landes sind, erachten es viele Politiker für wichtig, junge Erwachsene mit Projekten oder Kampagnen für die Politik zu motivieren.

In Liechtenstein übernahm der Jugendrat diese Aufgabe und er konnte in der Vergangenheit bereits einige erfolgreiche Projekte lancieren. Zu diesen gehört unter anderem eine Wahlbroschüre, mithilfe derer den Jugendlichen leicht verständlich das politische System Liechtensteins verdeutlicht wird. Zum ersten Mal ist «easyvote» zu den Landtagswahlen 2013 erschienen und aufgrund des Erfolges wird sie auch zu den diesjährigen Gemeindewahlen in den Briefkästen der Jugendlichen zu finden sein.

Quelle: Vaterland

Medienbericht: Easyvote-Broschüre - Wählen ist keine Kunst

31.01.2015  –  Medienbericht über easyvote im Liechtensteiner Volksblatt

RUGGELL - Die wenigsten Nichtwähler wählen nicht, weil sie nicht wissen wie, sondern weil es ihnen an Informationen fehlt. Aus diesem Grund veröffentlicht der Liechtensteinische Jugendrat auch für die Gemeinderatswahlen 2015 die neutrale Wahlbroschüre «easyvote». Darin sollen den jungen Wählern «kurz und knackig» die wichtigsten Informationen zu den anstehenden Wahlen vermittelt werden.

Die Broschüre hat sich seit den Landtagswahlen 2013 sichtbar verändert. Nicht zuletzt die grössere Zahl der Kandidaten bei den Gemeinderatswahlen hat einige Veränderungen mit sich gebracht. Deshalb habe man sich entschlossen, anstelle einer Broschüre für das gesamte Land jeweils eine für Oberland und Unterland zu erarbeiten, erklärt Brian Haas vom Jugendrat. 

Doch auch der Theorieteil wurde für die Gemeinderatswahl stark angepasst. Es sei darum gegangen, zu erklären, welchen Platz die Gemeinden eigentlich im liechtensteinischen Staatswesen einnehmen, argumentiert Haas. Eine weitere Neuerung ist den Rückmeldungen zur Broschüre von 2013 geschuldet. Um dem Wunsch nach mehr politischen Inhalten nachzukommen, wurden «Statements» der 16 Vorsteherkandidaten eingeholt. Auch die Gemeinderatskandidaten seien befragt worden, erklärt Haas. Da deren gesammelte Antworten jedoch den Umfang einer «knackigen» Publikation sprengen würde, hat sich das Projektteam des Jugendrates für eine andere Lösung entschieden und wird diese Informationen im In­ternet veröffentlichen. Zu diesem Zweck wurde mit easyvote.li eine neue Homepage ins Leben gerufen. Dort finden sich Informationen rund um Projekt und Wahlen. «Wir haben gemeinsam mit Partnern ein wachsendes Lexikon aufgebaut, welches Begriffe aus der Politik, die vielen unbekannt sind, erklärt», beschreibt Haas die Inhalte.

Die Broschüre im Briefkasten

Rund 3000 Broschüren sollen in zwei bis drei Wochen in den liechtensteinischen Haushalten ankommen. «Wir konnten auch dieses Jahr die Gemeinden und die Regierung wieder mit ins Boot holen», so Haas. Somit bekommen alle liechtensteinischen Staatsbürger zwischen 17 und 25 Jahren die Broschüre bis voraussichtlich 18. Februar nach Hause geliefert. Alle anderen können die Publikation über die Easyvote-Webseite bestellen. Die Bedeutung des Projekts ist für den Jugendrat klar: Die Broschüre ist eine Vorbereitung. «Es ist wichtig, dass die Jugendlichen schon vor ihrer ersten Wahl genügend Informationen haben, deshalb schicken wir die Broschüre ja bereits an die 17-Jährigen», schliesst Haas.

Quelle: Volksblatt